Können Katzenflöhe auf den Menschen übertragen?

Die Bezeichnung „Katzenflöhe“ lässt vermuten, dass der Mensch vor ihnen sicher ist. Doch die kleinen Parasiten sind ebenfalls in der Lage, den Menschen zu beißen und sich in seiner Wohnung einzunisten. Flöhe sollten deswegen schnell und gezielt beseitigt werden.

Nicht nur Katzenbesitzer betroffen

In erster Linie bevorzugen Katzenflöhe ihr natürliches Wirtstier, die Katze. In deren Fell können sich die kleinen Parasiten hervorragend verstecken und finden genügend Nahrung, um sich schnell zu vermehren.

Doch hin und wieder kann es vorkommen, dass Flöhe ihren Wirt verlassen und – entweder zufällig oder aus einem Mangel an Nahrungsangebot – auf den Menschen springen. In der Regel wird man einen Floh auf der Haut kaum merken, solange er noch nicht zugebissen hat.

Seine geringe Größe von maximal drei Millimetern sorgt für kaum spürbares Gewicht. Ist der Floh dann satt, verlässt er den Menschen wieder und versteckt sich an geeigneten Stellen in der Wohnung oder wieder im Fell der Katze.

Der Flohbiss sorgt allerdings für gerötete Stellen und löst einen Juckreiz aus. Zudem beißen Flöhe oftmals in der Nähe des ersten Bisses noch an weiteren Stellen in die Haut des Menschen, sodass man bei näherer Betrachtung mehrere kleine Bisswunden an der eigenen Haut erkennen kann.

Solltest Du also eine Katze besitzen, dann gehörst Du zu den Menschen, die am meisten von einer Übertragung gefährdet sind. Das Risiko besteht allerdings auch, wenn Du nur bei Leuten zu Gast bist, die Katzen besitzen.

Katzenflöhe sind Unangenehm und gefährlich

Solltest Du von einem oder mehreren Flöhen gebissen worden sein, ist es wichtig, die Parasiten zu bekämpfen. Einerseits sorgen die Bisswunden für störenden Juckreiz und bringen die Gefahr einer Entzündung mit sich, wenn Du das Kratzen beginnst, andererseits können Flöhe unschöne Krankheiten übertragen.

Zudem sind sie in der Lage, Menschen mit dem Gurkenbandwurm zu infizieren, einem Bandwurm, der sich im Darm festsetzt und zu Symptomen wie Bauchschmerzen, Durchfall und Juckreiz führt.

Bekämpfung der Katzenflöhe

Die winzigen Parasiten nutzen gerne textile Nischen in der Wohnung, um ihre Eier abzulegen, sodass ihnen Teppiche oder Polstermöbel sehr recht kommen. Um dies zu verhindern, solltest Du zuerst Deine Katze von den Flöhen befreien.

In der Apotheke oder beim Tierarzt erhältst Du zu diesem Zweck spezielles Zubehör wie Spray oder Puder, das die Flöhe abtötet und einen sogenannten Flohkamm, mit dem Du die Parasiten aus dem Fell Deiner Katze herauskämmen kannst.

Um Deine Katze von vornherein zu schützen, empfiehlt sich die Verwendung von vorbeugenden Präparaten, insbesondere wenn es sich bei Deinem Stubentiger um einen Freigänger handelt, der hin und wieder durch Wald und Wiesen streunt.

Solltest Du feststellen, dass sich die Flöhe bereits nicht mehr nur im Fell Deiner Katze befinden, sondern auch in der Wohnung ihre Eier abgelegt haben, so musst Du Dein Zuhause gründlich reinigen und mit speziellen Anti-Flohsprays behandeln. In der Regel bekommst Du diese chemischen Bekämpfungsmittel in der Apotheke oder im Tierfachhandel.

Sollten sich die Parasiten als hartnäckiger erweisen, kannst Du zudem Deinen Tierarzt um Hilfe bitten. Dieser verfügt über noch mehr Methoden und Bekämpfungsmittel, die er Dir vermitteln kann.

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